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Aspergillus Flavus

Aspergillus Niger

Bevor es jedoch soweit ist, stört die Feuchtigkeit in den Wänden auf andere Weise. Sie lässt Salzausblühungen entstehen, erhöht die Luftfeuchtigkeit des Raums in den es verdunstet und schafft die Lebensbedingungen für das Wachsen von Schimmelpilzkulturen, die Möbel, Tapeten, Holzverkleidungen usw. zerfressen.

 

Außerdem sind die Sporen mancher Schimmelpilze z.B. der Aspergillustypen und hier vor allen der Aspergillus Flavus und der Aspergillus Niger, der sich mit einem schwarzen Belag manifestiert, giftig. Man findet sie in allen feuchten Ecken des Hauses, wie z.B. im Keller, da fühlen sie sich besonders wohl. Die Giftstoffe der Sporen (Mykotoxine) von Aspergillus flavus können mit dem gefürchteten Dioxin mithalten. 

http://www.schimmel-schimmelpilze.de/aspergillus-flavus.html

Eingestürzter Turm von Pavia 1989

Salze können bei der Auskristallisierung ihr Volumen bis zu 2000 Prozent vergrößern. Diese Volumenvergrößerung kann im Endstadium einen Kristallisationsdruck von erstaunlichen 130 kg/cm2 erreichen und somit jeden marktüblichen Baustoff, wie z.B. Ziegelstein, Kalksandstein, Gasbetonstein bis hin zu Beton zerstören.  Das Gebäude ist dann baufällig und kann dann meistens nur noch abgerissen werden, oder es stürzt von selbst zusammen, wie z.B. der denkmalgeschützte Turm von Pavia in Italien.

Kapillarfeuchtigkeit

Kristallisationsdruck

Welche Probleme kann Kapillarfeuchtigkeit verursachen?

Das erste Problem ist die Feuchtigkeit, die auf ihrem Weg nach oben, ständig etwas Kalk aus dem Mörtel herauslöst und diesen mit sich nach oben transportiert. So werden die unteren Mörtelschichten immer bindemittelärmer, bis der Mörtel in den Fugen so wenig Festigkeit hat, dass er dem Gebäudedruck nicht mehr richtig Stand halten kann.

 

Das zweite Problem ist der Kristallisationsdruck. Der Kristallisationsdruck entsteht, wenn die mit der Feuchtigkeit aufsteigenden Salze (Nitrate, Sulfate, Carbonate, etc.) immer wieder an den Kapillarausgängen am Mauerwerk kristallisieren und diese natürlichen Ausgänge irgendwann verstopfen. Da der Kapillarsog nach wie vor weiterhin aktiv ist, drückt die nach oben transportierte Feuchtigkeit gegen die verstopften Kapillarausgänge.

Kapillarfeuchtigkeit

Die Kapillarfeuchtigkeit beschreibt eine Feuchtigkeit, die durch feinste Kapillaren eines Baustoffs (z.B. Ziegelstein, Kalksandstein, Gasbetonstein, etc.) wandert.

 

Sie entsteht wenn ein Mauerwerk gegen das Erdreich ungenügend abgedichtet ist und so das Wasser, wie bei einem Schwamm, durch haarfeine Lücken (Kapillare) aufgesogen und mehrere Meter hoch in das Mauerwerk verteilt werden kann. Wir haben schon Wände beobachtet, wo die Feuchtigkeit eine Höhe von 2,5 bis 3 Meter erreicht hatte.